BISCHOFSWIESEN/WINKL – Feuerwehr, Rotes Kreuz, Technisches Hilfswerk (THW) und Polizei mussten am Samstagabend ins Gewerbegebiet Pfaffenfeld ausrücken, wo erneut eine Presse für Speiseöl zu brennen angefangen und zunächst gegen 19.45 Uhr die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Die ersten Einsatzkräfte stellten dann bereits auf der Anfahrt eine deutliche Rauchentwicklung und bei der Erkundung in der Halle eine brennende Maschine fest, woraufhin die Leitstelle auf Alarmstufe B4 erhöhte und umfangreiche Einheiten losschickte, die verhindern sollten, dass sich das Feuer weiter ausbreitet, darunter die Freiwilligen Feuerwehren Bad Reichenhall, Bayerisch Gmain und Bischofswiesen, den THW-Fachberater und das Rote Kreuz mit Rettungswagen und Notarzt aus Bad Reichenhall, dem Einsatzleiter Rettungsdienst und drei Notfallkrankenwagen der ehrenamtlichen BRK-Bereitschaften Ainring, Bad Reichenhall und Berchtesgaden.
Die Feuerwehrleute öffneten unter schwerem Atemschutz die brennende Presse und räumten das brennende Pressmaterial nach und nach aus, um die Glutnester gezielt ablöschen zu können. Parallel dazu prüften sie, ob sich das Feuer auf angrenzende Silos ausgebreitet hatte, was nicht der Fall war. Aufgrund der aufwendigen Löscharbeiten mussten zusätzliche Atemschutztrupps ausrücken. Nach rund drei Stunden war der Brand vollständig abgelöscht und der Einsatz beendet. Während der vergangen Monate war es immer wieder zu ähnlichen Bränden in der Ölpresse und daraus resultierenden größeren Einsätzen gekommen, unter anderem am 9. Januar 2026, am 12. Oktober 2025 und am 13. April 2025.



