· Pressemitteilung

Ehrenamtliche Sanitäter der BRK-Bereitschaft Stadt Freilassing leisten 2025 über 8.000 ehrenamtliche Stunden und nehmen neues ATV in Betrieb

Bereitschaftsleiter Moritz Jellinek (Mitte), sein Stellvertreter Dominik Eder (links) und Jugendwart William Kreßner (rechts).

FREILASSING – Auf ein arbeitsreiches und engagiertes Jahr 2025 blickt die ehrenamtliche BRK-Bereitschaft Stadt Freilassing zurück: Insgesamt leisteten die freiwilligen Sanitäter rund um die beiden Bereitschaftsleiter Moritz Jellinek und Dominik Eder 8.173 Stunden bei 276 Anlässen, darunter 38 Sanitätsvorsorgedienste (2024: 39), sechs (4) Einsätze ihrer mobilen Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG), 50 (56) Aus- und Fortbildungen und 37 Veranstaltungen ihrer Bereitschaftsjugend.

Im Mai nahmen sie ihr neues All-Terrain-Vehicle (ATV) „Rotkreuz Freilassing 74/1“für Einsätze und Vorsorgedienste im schwer zugänglichen Gelände abseits befestigter Straßen und für ausgesehnte Veranstaltungsflächen in Dienst, das sich erstmals bei der Absicherung des Betriebslaufs im Juni bewährt hat. Bei allen Sanitätsdiensten und Einsätzen versorgten die Freiwilligen insgesamt 76 (70) Patienten, von denen vier (2) in Kliniken eingeliefert werden mussten. Damit im Ernstfall alle fit sind, fanden 50 Ausbildungsabende und Übungen statt. Zum Jahresende zählte die Bereitschaft 85 (96) Mitglieder, darunter 35 (35) Aktive, 20 (24) Passive und 30 (35) Jugendliche. Obwohl die Gesamtanzahl leicht rückläufig war, entwickelt sich die Jugendarbeit weiterhin sehr positiv und bildet eine wichtige Basis für die nächste Generation an Ehrenamtlichen in der Eisenbahnerstadt. Zur Bereitschaft gehören aktuell drei Ärzte, fünf Notfallsanitäter, ein Rettungsassistent, 28 Rettungssanitäter, sieben Rettungsdiensthelfer, sechs Fachsanitäter, neun Sanitätshelfer, und zwölf weitere Helfer. 

An der Rettungswache Freilassing leisteten nur noch zwei der Ehrenamtlichen insgesamt 230 Stunden Dienst im regulären Rettungsdienst und Krankentransport – deutlich weniger als 2024 (578). Die Zahl ist deshalb rückläufig, da früher rein ehrenamtliche Mitglieder nun auch beruflich im Rettungsdienst arbeiten. „Somit bleiben sie uns zwar in der Bereitschaft als ehrenamtliche Helfer bei anderen Aufgaben erhalten, leisten ihre Stunden im Rettungsdienst aber als hauptamtliche Kollegen“, erklärt Jellinek. Insgesamt fanden für die aktiven Einsatzkräfte 46 Dienstabende und drei größere Übungen statt, wobei die Freiwilligen neben Notfallmedizin auch immer wieder Taktik und Führung trainieren, um die Prozesse bei der Versorgung von Patienten und Betroffenen im Ernstfall so effektiv und reibungslos wie möglich zu gestalten. Zusätzlich bildeten sich 36 Mitglieder bei zehn verschiedenen regionalen und überörtlichen Lehrgängen in den Fachbereichen Erste Hilfe, Sanität, Betreuung, Information und Kommunikation, Fahrsicherheit und Rotkreuz-Grundlagen weiter und qualifizierten sich teilweise auch zu neuen Führungskräften. Derzeit gehören zwölf Truppführer, neun Gruppenführer Sanität, ein Gruppenführer Betreuung und vier Zugführer zur Bereitschaft. 2025 organisierte und betreute die BRK-Bereitschaft zusammen mit dem Salzburger Roten Kreuz vier Blutspendetermine, bei denen insgesamt 323 (2024: 372) Konserven zusammenkamen. Die fünf Erste-Hilfe-Ausbilder der Bereitschaften brachten in sieben (10) Kursen insgesamt 103 Teilnehmern bei, wie man im Notfall hilft und Leben rettet.

Bei vielen Veranstaltungen sorgten die ehrenamtlichen Sanitäter nicht nur für die Sicherheit von Teilnehmern und Gästen, sondern nutzten die Zusammenkünfte und Feste auch selbst zur Kameradschaftspflege, um Werbung in eigener Sache zu machen, neue Mitglieder zu gewinnen und mit dem Verkauf von Losen und Kulinarischem ihre Kasse zur Beschaffung wichtiger Einsatzausrüstung aufzubessern, darunter das 150-jährige Jubiläum der Feuerwehr Weildorf, der Freilassinger Christkindlmarkt oder das Kinderferienprogramm. Für die im Vorjahr neu gestaltete Dachterrasse des Rotkreuzhauses bekam die Bereitschaft 2025 noch eine große elektrische Markise von der Inzeller Firma Moltke gespendet, wobei wieder das Technische Hilfswerk (THW) mit seinem Kran bei der Montage half.

Rund 30 Kinder und Jugendliche engagieren sich in der Bereitschaftsjugend. In 37 Gruppenstunden lernten und trainierten sie unter der Federführung von Jugendwart William Kreßner und seinem Team Erste Hilfe, Anatomie, Materialkunde und Teamarbeit; mit Übungen, Infoständen und weiteren Veranstaltungen kamen so über 2.200 Stunden allein in der Jugendarbeit zusammen. „Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei allen unseren Mitgliedern, ihren Familien und Freunden, den Förderern, Spendern und Partnerorganisationen für die wirklich gute Zusammenarbeit und ihr großes Engagement! Ohne diese großartige Unterstützung wäre die vielfältige Arbeit unseres Roten Kreuzes vor Ort nicht möglich!“, lobt Jellinek.