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17-jähriger Amerikaner wird bei Kajakunfall in der Saalach unter unterspültem Felsen eingeklemmt und stirbt

BRK-Wasserwacht unterstützt bei der anspruchsvollen Suche und Bergung des in der Teufelsschlucht vermissten Jugendlichen

LOFER – Ein 17-jähriger Amerikaner ist am Dienstagabend bei einem Kajakunfall in der Saalach unter einem unterspülten Felsen eingeklemmt worden und gestorben. Einsatzkräfte der BRK-Wasserwacht Bad Reichenhall und der Einsatzleiter Wasserrettungsdienst aus dem Berchtesgadener Land hatten zusammen mit der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Traunstein grenzüberschreitend die Österreichische Wasserrettung (ÖWR) im Pinzgau bei der Suche des in der Teufelsschlucht gekenterten und tödlich verunglückten Kajakfahrers unterstützt, der am Abend wegen der bei Dunkelheit unverhältnismäßigen Risiken im Wildwasser nicht mehr geortet und geborgen werden konnte. Auch die Feuerwehr, der Landrettungsdienst des Salzburger Roten Kreuzes, ein Salzburger Polizeihubschrauber und der Hinterglemmer Notarzthubschrauber „Martin 6“ waren im Einsatz.

Der Jugendliche war in einer erfahrenen achtköpfigen Gruppe samt drei Instruktoren auf der Saalach unterwegs, als er mit seinem Kajak gegen einen Felsen gedrückt wurde, kenterte und von der starken Strömung unter einen Felsen gespült wurde. Seine Kameraden wussten ungefähr, wo er sein muss, konnten ihn aber weder finden noch retten, weshalb sie schließlich gegen 18.30 Uhr über Notruf Hilfe anforderten. Die Retter konnten die vermutete Einsatzstelle zwar über einen Steilhang erreichen, den Verunfallten am Abend aber nicht mehr unter Wasser finden. Seit Mittwochmorgen lief der gemeinsame Einsatz weiter, wobei die Reichenhaller Wasserwacht die Arbeiten mit einem Wildwasserspezialisten und einem Raft zur Absicherung unterstützte; gegen 12.30 Uhr konnten die Einsatzkräfte den Toten dann bergen.