· Einsätze

Bergwacht rettet Männer an der Karlsteiner Burgruine und am Hochstaufen-Goldtropfsteig

Einsatz an der Karlsteiner Burgruine.
Einsatz abseits des Hochstaufen-Goldtropfsteigs.
Einsatz abseits des Hochstaufen-Goldtropfsteigs.
Einsatz an der Karlsteiner Burgruine.
Einsatz an der Karlsteiner Burgruine.
Einsatz an der Karlsteiner Burgruine.
Einsatz an der Karlsteiner Burgruine.
Einsatz an der Karlsteiner Burgruine.
Einsatz an der Karlsteiner Burgruine.

BAD REICHENHALL/KARLSTEIN – Die Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger haben am Dienstagabend einen Österreicher von der Burgruine Karlstein gerettet, der gegen 19.20 Uhr bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf abgesetzt und dann angegeben hatte, bereits eine Stunde zuvor aufgrund einer Erkrankung abgestürzt zu sein und schmerzbedingt nicht mehr ohne Hilfe absteigen zu können. Die ehrenamtlichen Bergretter fanden ihn im Steilhang unterhalb des Wegs, versorgten ihn zusammen mit dem Bergwacht-Notarzt und forderten aufgrund seiner unklaren Verletzungen für einen schonenden Abtransport den Salzburger Notarzthubschrauber „Christophorus 6“ nach, der ihn mit dem variablen Rettungstau ausfliegen sollte, was bedingt durch seinen veränderten Zustand dann aber abgebrochen werden musste, so dass ihn die Bergwacht seilgesichert mit der Gebirgstrage hinab zur Schmalschlägerstraße brachte, wo bereits zur weiteren Versorgung der Surheimer Rettungswagen des IMS Rettungsdienst bereitstand; mit dem Heli gings dann im letzten Tageslicht zum Salzburger Landeskrankenhaus. Die Alpine Einsatzgruppe (AEG) der Polizei nahm den Einsatz auf, der bis 22 Uhr dauerte.

Bereits am Freitagvormittag (24. April) setzte gegen 9.30 Uhr ein 39-Jähriger aus dem mittleren Landkreis einen Notruf ab, da er sich abseits des Hochstaufen-Goldtropfsteigs im steilen Absturzgelände verstiegen hatte und weder vor noch zurückkam. Die Leitstelle Traunstein alarmierte die Bergwachten Bad Reichenhall und Freilassing, die den Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ nachforderten. Die Besatzung nahm am Flatscherreindl im Nonner Unterland einen Bergretter auf, machte sich auf die Suche, fand den Mann in rund 1.250 Höhenmetern westlich des Goldtropfpfeilers und setzte den Retter mit der Winde ab, der den Mann sicherte, so dass ihn der Heli mit der Winde aufnehmen und ins Tal fliegen konnte. Weitere Bergretter standen am Landeplatz zur Unterstützung bereit. Der Einsatz dauerte bis 11.15 Uhr.