· Einsätze

Bergwacht Berchtesgaden bei 60 Einsätzen für Verletzte, Erkrankte und Verstiegene gefordert – 69-Jährige stirbt nach erfolglosen Wiederbelebungsversuchen oberhalb der Saugasse

BERCHTESGADEN/SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE – Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Bergwacht Berchtesgaden waren während der vergangenen eineinhalb Monate bei insgesamt 60 Einsätzen für Verletzte, Erkrankte und Verstiegene gefordert. Am vergangenen Samstag war oberhalb der Saugasse eine 69-Jährige aus Thüringen mit einem Atem- und Kreislaufstillstand zusammengebrochen, die trotz der Wiederbelebungsversuche von Ersthelfern und Rettern nicht mehr ins Leben zurückgeholt werden konnte.

Am Mittwochnachmittag (27. August) brauchte kurz nach 16.30 Uhr ein am Jenner gestürzter und intern erkrankter 79-jähriger Brite Hilfe, den die Bergwacht am Steinernen Bankerl versorgte und nach Hinterbrand fuhr. Bereits gegen 14.45 Uhr musste die Besatzung des Pongauer Notarzthubschraubers „Martin 1“ wegen einer Fußverletzung nach einem Sturz zur Fischunkelalm am Obersee fliegen. Gegen 12.50 Uhr ging ein Notruf vom Jenner-Mitterkaser ein, wo ein intern erkrankter 77-jähriger Urlauber aus Baden-Württemberg Hilfe brauchte, den die Bergwacht versorgte und zur Bergrettungswache ins Tal fuhr, wo ihn die Krankenwagen-Besatzung des Reichenhaller Roten Kreuzes übernahm und in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte. 

Am Dienstagmittag (26. August) brauchte gegen 11.45 Uhr ein akut erkrankter Patient auf dem Weg zur Fischunkelalm am Obersee notärztliche Hilfe, den die Besatzung von „Martin 1“ mit dem Tau rettete. Am späten Montagnachmittag (25. August) mussten die Bergwacht und der Landrettungsdienst des Berchtesgadener Roten Kreuzes kurz nach 17 Uhr eine akut intern erkrankte 16-jährige Italienerin am Malerwinkel-Aussichtspunkt versorgen, mit der Gebirgstrage abtransportieren und in die Kreisklinik Bad Reichenhall einliefern. Bereits gegen 10.30 Uhr wurde bei einem Autounfall mit einem Pickup am Steinernen Bankerl die Beifahrerin mittelschwer verletzt; die Bergwacht und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ versorgten sie und flogen sie dann zur Kreisklinik Bad Reichenhall. Die Feuerwehr Königssee war zur technischen Hilfeleistung im Einsatz; die Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes stand in Hinterbrand bereit, musste aber nicht anfahren, da der Fahrer unverletzt geblieben war.  

Am Sonntagmittag (24. August) brauchte gegen 11.45 Uhr ein erschöpfter 69-Jähriger aus dem mittleren Landkreis Hilfe, der am oberen Ende des Grünstein-Klettersteigs nicht mehr weiterkam. Die Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ rettete den Mann mit dem Tau und übergab ihn an eine Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes, die ihn in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte. Am frühen Samstagnachmittag (23. August) ging kurz nach 14 Uhr ein Notruf aus dem Bereich der verfallenen Oberlahneralm oberhalb der Saugasse ein, wo eine 69-jährige Urlauberin aus Thüringen beim Wandern mit einem Atem- und Kreislaufstillstand zusammengebrochen war. Ersthelfer, die bei der Almer Wallfahrt im Abstieg waren, die Bergwacht und die Besatzung von „Christoph 14“ versuchten die Frau noch durch Wiederbelebungsversuche zu retten, hatten aber letztlich trotz aller Bemühungen keine Chance; der Kriseninterventionsdienst (KID) der Bergwacht kümmerte sich um die Betroffenen. Bereits gegen 13.20 Uhr mussten die Bergwacht und „Christoph 14“ wegen eines intern erkrankten 43-Jährigen ausrücken, der in der Nähe des Jägerkreuzes am Hohen Brett nicht mehr weiterkam. Der Heli setzte Notarzt und Bergretter ab, nahm den Notarzt dann nach der Versorgung für die Wiederbelebung an der Saugasse wieder auf; der 43-Jährige konnte zusammen mit dem Bergretter selbst absteigen. 

Am Freitagnachmittag (22. August) wählte kurz nach 16.30 Uhr eine 19-Jährige aus Sachsen den Notruf, da sie im Abstieg vom Schneibstein wegen des Nebels falsch abgebogen, in einer Rinne an einer Steilstufe geschätzte 30 Meter auf ein Geröllfeld in Richtung Teufelsgemäuer abgestürzt war und sich dabei schwerer verletzt hatte. Die Besatzungen von „Christoph 14“ und des Polizeihubschraubers „Edelweiß 7“ suchten die zunächst nicht bekannte Unfallstelle aus der Luft, konnten sie aber wegen des Nebels nicht finden; schließlich gelang es, das Handy zu orten, so dass die Fußmannschaft die Frau gegen 18.30 Uhr finden und notfallmedizinisch versorgen konnte. Als sich der Nebel lichtete, konnte „Christoph 14“ die Verletzte mit der Winde aufnehmen und zum Klinikum Traunstein fliegen; der Polizeihubschrauber holte im letzten Tageslicht dann noch die Einsatzkräfte ab. Am frühen Nachmittag war eine 28-jährige Münchnerin am Königssee-Ostufer zwischen dem Nassen Palfen und der Bootsanlegestelle Kessel geschätzte 20 Meter über Geröll in den Königssee abgestürzt, wobei sie sich am Ufer halten konnte, aber dennoch nach erster Einschätzung schwerer verletzt wurde. Ihre Begleiterin konnte zunächst nicht absteigen, hatte keinen Kontakt und setzte gegen 13.25 Uhr einen Notruf ab, woraufhin die Leitstelle Traunstein aufgrund der unklaren Lage einen großen Wasserrettungseinsatz alarmierte. Die Feuerwehr Königssee, die BRK-Wasserwacht und der Landrettungsdienst des Roten Kreuzes fuhren mit zwei Booten von der Seelände zur Einsatzstelle, retteten die Frau aus dem Wasser, versorgten sie notärztlich und fuhren sie dann mit dem Boot weiter nach Kessel, wo sie die Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ übernahm und dann zum Salzburger Unfallkrankenhaus flog. Eine weitere Bootsbesatzung der BRK-Wasserwacht und die Bergwacht sicherten die unverletzte Begleiterin im Gelände, brachten sie zur Seelände zurück und übergaben sie dort an den Kriseninterventionsdienst (KID) der Bergwacht. Kurz nach 9 Uhr musste „Christoph 14“ zum Kärlingerhaus am Funtensee fliegen und einen Patienten mit Knieschmerzen abholen. 

Am Donnerstagmittag (21. August) ging gegen 12.45 Uhr ein Notruf aus dem Landtal ein, wo eine 54-Jährige aus Nordrhein-Westfalen mit einer Fußverletzung nicht mehr weiterkam. Die Bergwacht fuhr wegen des schlechten Wetters zur Gotzen, um einen bodengebundenen Rettungseinsatz zu starten, „Christoph 14“ schaffte es dann aber, die Frau mit der Winde zu retten und übergab sie an die Krankenwagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes, die sie in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte. Am Dienstagmorgen (19. August) wählten gegen 6.30 Uhr zwei 53 und 63 Jahre alte Bergsteiger aus Niederbayern und Sachsen nach einer Biwaknacht in der Watzmann-Ostwand den Notruf, da sie sich abseits des Berchtesgadener Wegs verstiegen hatten. „Christoph 14“ und drei Bergretter fanden das unverletzte Duo in rund 1.900 Höhenmetern, brachten es seilgesichert zu einem besseren Aufnahmepunkt und nahmen es mit der Rettungswinde auf. Am Montagabend (18. August) musste die Bergwacht gegen 21.30 Uhr einen vermeintlichen Gleitschirmabsturz am Jenner abklären, wobei aber nichts passiert war. Bereits gegen 15.20 Uhr musste die Bergwacht am Grünsteinweg zusammen mit der Berchtesgadener Notärztin eine umgeknickte 53-Jährige aus Niedersachsen mit einer schmerzhaften Fußverletzung versorgen und ins Tal bringen; die Rettungswagen-Besatzung des Freilassinger Roten Kreuzes brachte die Frau dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall. 

Am 17. August rückte die Bergwacht kurz nach 8 Uhr zur Gotzenalm aus und brachte einen bereits am Vortag umgeknickten 54-Jährigen aus der Oberpfalz mit verletztem Sprunggelenk zurück nach Hinterbrand, wo ihn die Krankenwagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes übernahm und dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte. Am 15. August holte die Bergwacht kurz nach 15 Uhr einen internistisch erkrankten 78-jährigen Münchner vom Wanderweg zwischen der Mittel- und Bergstation am Obersalzberg, den dann die Krankenwagen-Besatzung des Reichenhaller Roten Kreuzes in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte. Bereits gegen 12.30 Uhr mussten die Bergretter eine gestürzte und am Kopf verletzte 55-jährige Salzburgerin von der Priesbergalm holen, die dann die Krankenwagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes in Hinterbrand übernahm und ins Salzburger Unfallkrankenhaus einlieferte. Gegen 7.45 Uhr rückte die Bergwacht zur Gotzenalm aus und brachte eine internistisch erkrankte 18-jährige Hamburgerin nach Hinterbrand zurück, die dann die Krankenwagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte. 

Am 13. August setzte gegen 20.40 Uhr ein blockierter 44-Jähriger aus dem mittleren Landkreis einen Notruf ab, da er vom Dürreckberg nicht mehr zur Scharitzkehlstraße absteigen konnte. Die Bergwacht fand den Mann und brachte ihn seilgesichert ins Tal. Am 12. August brauchte kurz nach 10 Uhr eine am Grünstein auf dem Weg zur Klingeralm oberhalb des Klettersteig-Einstiegs gestürzte Frau aus der Nähe von München notärztliche Hilfe. Die Bergwacht fuhr mit dem All-Terrain-Vehicle (ATV) an und versorgte die Verletzte zusammen mit dem Notarzt von „Christoph 14“, bevor sie mit der Winde aufgenommen und zur Kreisklinik Bad Reichenhall geflogen wurde. Am 11. August flog „Christoph 14“ gegen 19.30 Uhr ins Landtal und holte eine blockierte und erschöpfte 42-Jährige aus Niederbayern ab. Am 10. August übernahm die Bergwacht um 17.20 Uhr die Erstversorgung einer 21-Jährigen im Schornbad, die dann der Landrettungsdienst des Berchtesgadener Roten Kreuzes weiter versorgte. Die Retter waren bereits an der Wache, da gegen 17 Uhr ein 68-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen in der Nähe des Kärlingerhauses auf dem Weg zum Ingolstädter Haus gestürzt war und sich verletzt hatte. „Christoph 14“ und ein Bergretter versorgten den Patienten, nahmen ihn mit der Winde auf und flogen ihn dann zur Kreisklinik Bad Reichenhall. 

Am 9. August brauchte kurz nach 19 Uhr ein 29-Jähriger mit einer Kopfverletzung im Bereich der Jenner-Mittelstation notärztliche Hilfe. Die Bergwacht versorgte den Mann zusammen mit einer Rettungswagen-Besatzung des Reichenhaller Roten Kreuzes und forderte zum schonenden Abtransport den Salzburger Notarzthubschrauber „Christophorus 6“ nach, die ihn dann zur Klinik flog. Gegen 16.30 Uhr ging ein Notruf aus der Saugasse ein, wo ein internistisch erkrankter 72-Jähriger aus Baden-Württemberg zusammen mit „Christoph 14“ per Winde gerettet werden musste. Gegen 15.15 Uhr wurde die Bergwacht wegen eines 57-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen mit akuten Kreislaufproblemen im Rinnkendlsteig alarmiert, der dann mit „Christoph 14“ gerettet und von einer Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes in die Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht wurde. Um 12.20 Uhr ging ein Notruf aus dem Schützensteig am Kleinen Jenner ein, wo sich eine 30-Jährige aus Mecklenburg-Vorpommern kurz vor dem Ausstieg den Arm gebrochen hatte und zusammen mit „Christoph 14“ nach notärztlicher Versorgung per Winde im Kapp-Verfahren aus dem Klettersteig gerettet werden musste. Am 8. August holte „Christoph 14“ gegen 12.30 Uhr einen siebenjährigen Buben mit einer Kopfverletzung von der Fischunkelalm am Obersee ab. 

Am 7. August brauchte um 18.30 Uhr eine an der Jenner-Königsbachalm mit dem Rad gestürzte 24-Jährige aus Nordrhein-Westfalen Hilfe, die die Bergwacht versorgte und in Hinterbrand an eine Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes übergab, die sie in die Kreisklinik Bad Reichenhall brachte. Am 6. August rückte die Bergwacht gegen 13 Uhr zum Jenner-Hohlweg aus und holte eine 72-Jährige mit einer Knieverletzung ab. Bereits gegen 12.15 Uhr brauchte eine internistisch erkrankte 86-Jährige aus Sachsen oberhalb des Aussichtspunkts am Königssee-Malerwinklweg Hilfe, die die Bergwacht versorgte und an die Krankenwagen-Besatzung des Freilassinger Roten Kreuzes übergab, die sie in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte. In der Nacht von 5. auf den 6. August ging an der Wasseralm in der Röth ein Bergsteiger ab, der dann aber wieder wohlbehalten auftauchte. Am 5. August rückte die Bergwacht gegen 13.45 Uhr zum Grünstein aus, versorgte am Beginn des Wegs zur Klingeralm eine internistisch erkrankte 63-Jährige aus Sachsen-Anhalt und brachte sie ins Tal. 

Am 31. Juli hatte sich gegen 18 Uhr eine gestürzte 42-Jährige aus Sachsen-Anhalt im unteren Abschnitt des Rinnkendlsteigs die Schulter ausgekugelt. „Christoph 14“ brachte drei Bergretter zur Einsatzstelle, die die Frau zusammen mit der Notärztin versorgten und mit der Winde ausflogen und dann mit dem Mann und den beiden Kindern der Verunfallten nach Sankt Bartholomä abstiegen, wo sie die BRK-Wasserwacht mit dem Rettungsboot abholte. Gegen 13 Uhr musste „Christoph 14“ zum Sagereckersteig fliegen und einen Allergiker mit Wespenstich retten. Am 29. Juli kam ein Mann aus Nordrhein-Westfalen mit seinen beiden erschöpften, frierenden und nicht mehr gehfähigen elf und 14 Jahre alten Kindern am Schneibstein wegen des schlechten Wetters mit Regen und Nebel nicht mehr weiter zur Wasseralm. Die gegen 10.45 Uhr alarmierte Berchtesgadener Bergwacht und der Schellenberger Bergwacht-Notarzt mussten zu Fuß aufsteigen und konnten die Kinder so weit stabilisieren, dass ein gemeinsamer Abstieg zum Stahlhaus möglich war. 

Am 27. Juli brauchte kurz nach 20 Uhr ein internistisch erkrankter 19-jähriger Hamburger im oberen Landtal Hilfe. „Christoph 14“ und die Bergwacht mussten den jungen Mann und seine Mutter suchen und konnten beide dann mit der Winde retten. Die Krankenwagen-Besatzung des Freilassinger Roten Kreuzes brachte ihn dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall. Bereits gegen 4.45 Uhr in der Früh war eine 24-Jährige aus Nordrhein-Westfalen beim Campen an der Scharitzkehlalm nach der Freisprechungsfeier für Gesellen der Schnitzschule Berchtesgaden mit einer Hängematte auf den Boden gestürzt und von einer umstürzenden Esche getroffen und am Fuß eingeklemmt worden, wobei sie sich wegen ihrer Rückenverletzung selbst nicht befreien konnte. Die junge Frau und ihre Schwester hatten die Hängematte zuvor an dem morschen Baum befestigt, der dem Gewicht aber dann beim Schlafen nicht lange standhielt. Die Leitstelle Traunstein schickte neben der Freiwilligen Feuerwehr Berchtesgaden das Rote Kreuz mit Notarzt und Rettungswagen aus Bad Reichenhall und dem Einsatzleiter Rettungsdienst los und alarmierte aufgrund der langen Anfahrt zusätzlich die Bergwacht Berchtesgaden und die BRK-Bereitschaft Berchtesgaden. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte übernahmen die medizinische Erstversorgung, kümmerten sich im Regen um den Wärmeerhalt und befreiten die 24-Jährige, die dann nach notärztlicher Versorgung mit dem Rettungswagen ins Landeskrankenhaus Salzburg eingeliefert wurde. Die Leitstelle hatte für einen schonenderen Transport zusätzlich versucht, einen Heli zu organisieren; sowohl „Christoph München“ als auch „Christophorus 14“ aus Niederöblarn konnten aber wegen der schlechten Großwetterlage mit Wolken und Dauerregen nicht anfliegen. Der Arzt der BRK-Bereitschaft Berchtesgaden untersuchte die Schwester der Verunfallten und einen weiteren Teilnehmer, die aber beide unverletzt waren. Der nachgeforderte Kriseninterventionsdienst (KID) des Roten Kreuzes rückte zur Betreuung der betroffenen Teilnehmer aus. Der Einsatz dauerte rund zweieinhalb Stunden.

Am 26. Juli brauchte gegen 11.30 Uhr eine internistisch erkrankte 21-Jährige aus Nordrhein-Westfalen in der Jenner-Bergstation Hilfe; die Bergwacht versorgte sie, brachte sie mit der Seilbahn ins Tal und übergab sie an eine Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes, die sie in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte. Bereits kurz nach 7 Uhr musste die Bergwacht zur Gotzenalm und mit einem zweiten Fahrzeug zum Stahlhaus am Torrener Joch fahren und eine 39-Jährige Unterfränkin mit einer Fußverletzung vom Vortag und einen 60-jährigen Hessen mit Kniebeschwerden abholen, die dann beide mit dem Freilassinger Krankenwagen in die Kreisklinik Bad Reichenhall kamen. Am 25. Juli brauchte gegen 18.30 Uhr ein 41-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen notärztliche Hilfe, der sich rund 200 Meter unterhalb der Jenner-Bergstation hinab zur Königsbergalm den Fuß gebrochen hatte. „Christoph 14“ setzte Notärztin und Bergretter mit der Winde ab, die den Mann versorgten, bevor er mit der Winde aufgenommen und zur Klinik geflogen wurde. Die Bergwacht stieg mit dem Sohn des Verunfallten zur Alm ab und fuhr ihn dann ins Tal. Am Mittag brauchten ein gestürzter 76-jähriger Sachse mit einer schweren Fußverletzung und ein 38-jähriger Münchner mit einer schweren Knieverletzung am Kehlstein-Rundweg notärztliche Hilfe. Wegen des Nebels konnte kein Heli anfliegen; die Bergwacht und der Bergwacht-Notarzt versorgten beide Patienten und brachten sie mit der Trage zur Buswendeplatte hinunter, wo sie eine Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes übernahm und dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte.  

Am 23. Juli ging gegen 17.30 Uhr ein Notruf vom Jenner-Stufenweg ein, wo eine akut internistisch erkrankte 49-Jährige aus Oberfranken notärztliche Hilfe brauchte. Die Bergwacht stieg zu Fuß ab; „Christoph 14“ brachte den Notarzt mit der Winde, nahm die versorgte Frau dann auf und flog sie zur Klinik. Bereits um 13.30 Uhr musste „Christoph 14“ wegen einer Armverletzung zur Eiskapelle an der Watzmann-Ostwand fliegen. Kurz nach 12 Uhr musste die Bergwacht eine internistisch erkrankte Zwölfjährige aus Sachsen von der Königsbergalm am Jenner ins Tal bringen, die dann in Hinterbrand eine Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes übernahm und zu einer niedergelassenen Ärztin fuhr. 

Am 19. Juli rückte die Bergwacht gegen 19 Uhr mit dem Auto zum Schneibsteinhaus aus und holte zwei nach der Kleinen Reibn erschöpfte 47 und 72 Jahre alte Frauen aus dem nördlichen Landkreis ab, die aus eigener Kraft nicht mehr weiterkamen. Kurz nach 14 Uhr hatte sich ein 53-Jähriger aus der Oberpfalz am Grünstein auf dem Weg zur Klingeralm schwerer am Bein verletzt; die Bergwacht fuhr mit beiden ATV an und versorgte den Mann zusammen mit der Besatzung von „Christoph 14“, die ihn dann liegend mit der Winde aufnahm und zur Klinik flog. Kurz nach 12 Uhr war ein 55-jähriger Flachgauer am Eckerfirst im Abstieg von der Schusterroute am Hohen Göll gestürzt, wobei er sich unter anderem am Kopf verletzt hatte. Die Bergwacht und „Christoph 14“ versorgten den Mann, nahmen ihn mit der Winde auf und flogen ihn zur Klinik. Kurz nach 11 Uhr war eine 69-jährige Wienerin vom Mannlgrat auf die Nordseite abgestürzt; „Christoph 14“, der noch bei einem anderen Einsatz in der Göllleiten gebunden war, setzte einen Bergretter mit der Winde an der Unfallstelle ab, der die Frau erstversorgte und sicherte, bis die nachgeforderte Besatzung des Zeller Notarzthubschraubers  „Alpin Heli 6“ eintraf und sie mit dem Rettungstau ausflog. Gegen 10.15 Uhr brauchte ein akut internistisch erkrankter 69-jähriger Kärntner in der Göllleiten notärztliche Hilfe, den die Bergwacht und „Christoph 14“ zusammen versorgten und mit der Winde retteten. 

Am 18. Juli holte „Christoph 14“ gegen 15.30 Uhr ein zwölfjähriges Mädchen mit einer Fußverletzung von der Fischunkelalm am Obersee ab. Am 15. Juli brauchte gegen 14.15 Uhr ein unterhalb des Schneibsteinhauses internistisch erkrankter 69-Jähriger aus Unterfranken die Bergwacht, die ihn versorgte und am Königssee-Parkplatz an die Krankenwagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes übergab, die ihn dann zu einem niedergelassenen Arzt fuhr. Am 12. Juli musste die Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ gegen 18 Uhr am Jennergrat landen, einen akut Erkrankten versorgen und zur Klinik fliegen. Gegen 14 Uhr wurde ein gestürzter 40-Jähriger aus Niederbayern mit einer Kopfverletzung am Weg vom Hammerstiel zum Grünstein gefunden. Die Bergwacht versorgte ihn zusammen mit der Berchtesgadener Notärztin und einer Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes, die ihn dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall brachte.