RAMSAU BEI BERCHTESGADEN – Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Bergwacht Ramsau waren allein im August bei 18 weiteren Einsätzen gefordert. Am Sonntagabend (30. August) mussten sie gegen 18 Uhr zusammen mit der Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ einen akut internistisch Erkrankten an der Blaueishütte am Hochkalter versorgen und zur Klinik fliegen. Gegen 11.15 Uhr brauchte eine 62-Jährige Hilfe, die im Watzmannkar umgekickt war und von der Bergwacht und „Christoph 14“ per Winde gerettet und zur Kreisklinik Bad Reichenhall geflogen wurde. Am Samstagnachmittag (29. August) ging gegen 15.45 Uhr ein Notruf von der Steintalschneid am Hochkalter ein, wo sich ein Bergsteiger verstiegen hatte und mit „Christoph 14“ gerettet werden musste. Am Sonntag vor einer Woche (23. August) musste die Bergwacht kurz nach 21 Uhr auf Kühroint ausrücken und eine akut Erkrankte versorgen, der dann mit dem Surheimer Rettungswagen in eine Klinik kam. Am Samstag (22. August) brauchte gegen 13.20 Uhr ein akut Erkrankter unterhalb der Blaueishütte notärztliche Hilfe, den die Bergwacht zusammen mit „Christoph 14“ versorgte und ins Tal flog.
Am 19. August waren die Ehrenamtlichen erneut zusammen mit der Besatzung des nachtflugtauglichen und mit einer Winde ausgestatteten Ennstaler Notarzthubschraubers „Christophorus 14“ am Watzmann-Südspitzabstieg im Einsatz, wo gegen 20.45 Uhr in knapp 2.200 Höhenmetern ein nach der Überschreitung erschöpftes Duo im Abstieg nicht mehr weiterkam. Bereits gegen 18.20 Uhr war die Bergwacht zusammen mit dem Salzburger Notarzthubschrauber „Christophorus 6“ auf der Reiter Alpe gefordert, wo ein im Abstieg vom Stadelhorn über die Mayrbergscharte und den Schafesteig gestürzter und an der Schulter verletzter Bergsteiger Hilfe brauchte und mit dem Tau gerettet werden musste. Gegen 17 Uhr musste die Bergwacht einen erschöpften und vorerkrankten Wanderer mit dem Fahrzeug von der Schärtenalm am Hochkalter holen. Gegen 11.45 Uhr hatte sich ein 50-Jähriger aus dem nördlichen Landkreis beim einem Radlsturz auf der Schapbachforststraße am Ellbogen verletzt; die Bergwacht versorgte ihn und übergab ihn im Tal an eine Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes, die ihn in die Kreisklinik Bad Reichenhall brachte.
Am 15. August musste die Bergwacht gegen 15.30 Uhr einen 60-Jährigen aus Niedersachsen mit dem Fahrzeug holen, der im Abstieg von der Schärtenalm aufs Gesicht gestürzt war und dann mit einer Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes in die Kreisklinik Bad Reichenhall kam. Bereits gegen 13.20 Uhr waren die Bergretter zusammen mit „Christoph 14“ für einen knapp unterhalb der Blaueishütte gestürzten Bergsteiger mit einer schweren Schulterverletzung im Einsatz, der mit der Winde gerettet werden musste.
Am 13. August mussten sie gegen 19.40 Uhr ins hintere Wimbachgries fahren und einen Bergsteiger mit einer auf der Überschreitung zugezogenen Fußverletzung abholen. Am 12. August brauchte kurz nach 15.30 Uhr ein erschöpfter Bergsteiger mit einer Fußverletzung im Südspitzabstieg Hilfe, den die Bergwacht mit „Christoph 14“ per Winde rettete. Kurz nach 13 Uhr brauchte eine 43-Jährige mit einer Knieverletzung am Eingang der Wimbachklamm Hilfe. Am 11. August war die Bergwacht mit „Christophorus 6“ am Watzmanngrat im Einsatz, wo ein erkrankter Bergsteiger zwischen Mittel- und Südspitze nicht mehr weiterkam, mit dem Tau gerettet und dann zur Klinik geflogen werden musste. Am 8. August mussten die Bergwacht und „Christoph 14“ einen möglichen Unfall nach Steinschlag im Südspitz-Abstieg abklären, da gegen 13.20 Uhr aus der Nähe des Goldbründls Schreie über Notruf gemeldet worden waren, wobei sich alles in Wohlgefallen auflöste. Am 5. August brauchte kurz nach 10 Uhr ein akut erkrankter 72-Jähriger an der Hintersee-Seeklause notärztliche Hilfe, den die Bergwacht zusammen mit „Christoph 14“ versorgte, bevor er zur Klinik geflogen wurde. Am 4. August war gegen 17 Uhr auf Kühroint eine 22-Jährige aus Niedersachsen mit dem Radl gestürzt; die Bergwacht versorgte ihre Ellbogenverletzung, nahm einen weiteren 23-Jährigen aus Niedersachsen mit, der ebenfalls mit dem Radl gestürzt war und übergab beide an eine Rettungswagen-Besatzung des Reichenhaller Roten Kreuzes, die die Urlauber in die Kreisklinik Bad Reichenhall brachte.
Am 31. Juli setzten gegen 18.40 Uhr drei Bergsteiger auf der Watzmannüberschreitung zwischen Mittel- und Südspitze einen Notruf ab, da sie Angst vor dem aufziehenden Gewitter hatten, das sie dann aber am Grat abwarten mussten, da wetterbedingt keine Heli-Rettung mehr möglich war. Am 30. Juli musste die Bergwacht zusammen mit „Christoph 14“ auf die Forststraße oberhalb der Wimbachklamm ausrücken, da gegen 7.20 Uhr eine akut erkrankte 32-Jährige aus dem nördlichen Landkreis wegen starker Schmerzen Hilfe brauchte, die dann die Krankenwagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes in die Kreisklinik Bad Reichenhall brachte. Am 27. Juli mussten die Bergretter wegen einer Schulterverletzung nach Sturz auf Kühroint ausrücken und gegen 14 Uhr zusammen mit dem Landrettungsdienst des Berchtesgadener Roten Kreuzes auf die Halsalm, wo eine 78-Jährige aus Niederbayern mit gebrochenem Unterschenkel notärztliche Hilfe brauchte und dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall eingeliefert wurde. Am 26. Juli hatte sich eine 61-Jährige gegen 11.45 Uhr am Wachterlsteig den Fuß gebrochen, die dann in einem stundenlangen Einsatz bei schwierigen Sichtverhältnissen durch umherziehende Nebelschwaden letztlich mit „Christophorus 6“ per Tau ausgeflogen wurde, nachdem sie bereits ein Fußtrupp der Bergwacht zusammen mit dem Schellenberger Bergwacht-Notarzt versorgt hatte; die Bergwacht Ramsau musste den Heli mit dem Kerosinanhänger nachtanken, nachdem er mehrere Einsatzkräfte auf den Berg geflogen hatte. Am 25. Juli brauchte gegen 15 Uhr eine 32-Jährige aus Niedersachsen Hilfe, die am Watzmann 200 Meter nach der Benzinkurve bergauf mit dem Radl gestürzt war und mit Schürfwunden und Kreislaufproblemen selbst nicht mehr abfahren konnte. Die Bergwacht versorgte sie und übergab sie an eine Rettungswagen-Besatzung des Reichenhaller Roten Kreuzes, die sie in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte.



