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Schwer verletzt: 74-Jähriger kommt mit Hyundai von der Staatsstraße 2103 ab und stürzt in den trockenen Leitenbach ab

PIDING – Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei mussten am späten Dienstagnachmittag gegen 16.50 Uhr nach Urwies ausrücken, wo genau an der Gemeindegrenze zwischen Piding und Anger ein 74-Jähriger aus dem mittleren Landkreis aus bisher ungeklärter Ursache mit seinem Hyundai alleinbeteiligt nach links über die Gegenfahrbahn von der Staatsstraße 2103 abgekommen und in das aktuell trockene und an dieser Stelle ausgemauerte Bett des Leitenbachs abgestürzt war. Der Mann hatte großes Glück im Unglück, dass weitere Verkehrsteilnehmer den Unfall direkt beobachtet, sofort Erste Hilfe geleistet und den Notruf gewählt hatten, da das Bachbett von der Straße aus durch Büsche und Bäume verdeckt nicht einsehbar ist und der Unfall sonst längere Zeit unbemerkt geblieben wäre.

Die Leitstelle Traunstein schickte sofort die Freiwillige Feuerwehr Piding und einen Rettungswagen des Reichenhaller Roten Kreuzes los; Ersthelfer und Einsatzkräfte versorgten den schwer Verletzten und forderten dann den Reichenhaller Notarzt und zum schnellen und schonenden Abtransport den Salzburger Notarzthubschrauber „Christophorus 6“ nach. Da der Verunfallte für einen Flug nicht stabil genug war, wurde er nach weiterer längerer Versorgung zusammen mit der medizinischen Heli-Besatzung per Rettungswagen zum Salzburger Landeskrankenhaus gefahren. Die Pidinger Feuerwehrleute retteten den Verunfallten seilgesichert mit Steckleiter und Schleifkorbtrage über die Böschung nach oben, stellten den Brandschutz sicher und leiteten den restlichen Verkehr wechselseitig an der Einsatzstelle vorbei, so dass sich der Rückstau in Grenzen hielt; für die Bergung des totalbeschädigten Autos war die Straße eine Viertelstunde lang komplett gesperrt. Beamte der Reichenhaller Polizei nahmen den Unfall auf.