· Einsätze

Notrufsäulen machen sich bezahlt: BRK-Wasserwacht rettet 16-Jährige acht Minuten nach Alarm aus dem Abtsee

Am Montag gegen 16.50 Uhr wurde die BRK-Wasserwacht Laufen über eine der neu installierten Notrufsäulen am Abtsee zu einem Notfall alarmiert. Eine 16-jährige Schwimmerin war aufgrund einer internen Erkrankung in Not geraten und drohte zu ertrinken. Umstehende Ersthelfer reagierten sofort: Sie setzten über den Notrufkasten am Wasserwachtsgebäude einen Notruf ab und konnten die Schwimmerin währenddessen mithilfe eines Stand-Up-Paddle-Boards im Wasser sichern. Die Integrierte Leitstelle Traunstein alarmierte daraufhin unter dem Einsatzstichwort „Wassernot 3” eine Vielzahl an Rettungskräften.

Die rasch eintreffende BRK-Wasserwacht Laufen-Leobendorf konnte die Patientin nur acht Minuten nach Alarmierung an Bord ihres Rettungsbootes sichern. Dank des schnellen Einsatzes vor Ort konnten die übrigen alarmierten Kräfte bereits während der Anfahrt wieder abgezogen werden. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte versorgten die 16-Jährige anschließend auf dem Boot und übergaben ihn sie dem Landrettungsdienst des Roten Kreuzes zur weiteren notärztlichen Versorgung und zum Transport in die Salzburger Landeskliniken.

Der Vorfall zeigt eindrucksvoll, wie wichtig die neu installierten Notrufsäulen am Abtsee nach ihrer Inbetriebnahme sind: Sie ermöglichten eine schnelle und präzise Alarmierung und trugen maßgeblich dazu bei, dass rasch organisierte Hilfe vor Ort war. Im Einsatz waren die Wasserwacht Laufen, Wasserwacht Freilassing-Ainring, Wasserwacht Tengling-Törring, die Freiwillige Feuerwehr Laufen und der Löschzug Leobendorf, der Einsatzleiter Rettungsdienst und die Einsatzleiterin Wasserrettungsdienst, der Traunsteiner Rettungshubschrauber Christoph 14, der Landretungsdienst des Roten Kreuzes mit dem Freilassinger Notarzt und zwei Rettungswagen aus Freilassing und Teisendorf und die Kreisbrandinspektion.