· Pressemitteilung

Hospizmobil des Roten Kreuzes begleitet Manuela wenige Tage vor ihrem Tod an die Nordsee

Von links: Petra vom Freilassinger Roten Kreuz, Manuela, ihre Tochter Sandra und Bruno vom Inzeller Roten Kreuz.

AINRING – Bruno und Petra vom Herzenswunsch Hospizmobil des Roten Kreuzes waren mit der unheilbar krebskranken Ainringerin Manuela und ihrer Tochter Sandra an der Nordsee, bevor die 74-Jährige dann am Samstag nach Erfüllung ihres großen Herzenswunsches friedlich im Bernauer Chiemsee-Hospiz für immer eingeschlafen ist.

„Manuela war noch nie an der Nordsee und wollte unbedingt einmal hin“, berichtet Petra. Ziel der Fahrt war ein Hotel in Nordenham in Niedersachsen, wo das Hospizmobil nach einer weitgehend verzögerungsfreien Fahrt mit nur wenigen Baustellen und Staus gegen 19.30 Uhr pünktlich zum Abendessen ankam. Am nächsten Morgen konnte Manuela im Rollstuhl die Wesermarsch erkunden und den anstrengenden Vormittag dann gemütlich im Hotel ausklingen lassen. Sonntagmorgen gings weiter nach Bremerhaven, wo das Team vom direkt an der Hafenmole gelegenen Hotel „The Liberty“ sofort einen Schatten-Parkplatz auf seinem Gelände angeboten bekam, von dem der Weg zum Schulschiff Deutschland nicht weit war, wo die Gruppe aus Südbayern herzlich empfangen wurde; anschließend gings zu Fuß weiter zur „besten Fischbude Bremerhavens“, wo sich Manuela und ihre Begleiter Backfisch und Matjes schmecken ließen. „Gestärkt sind wir dann am Maritimen Zoo vorbei über den Deich zur Nordsee gewandert und haben auf den ehemaligen Auswanderer-Anleger die Sonne genossen“, erinnert sich Petra. In den kühlen Räumen des Auswanderer-Museums konnte sich die Gruppe von den hochsommerlichen Temperaturen etwas erholen, bevor es nach einem abermals erlebnisreichen Tag zurück ins Hotel ging. Am Montag fuhr das Hospizmobil wieder heim und brachte Manuela nach vielen sehr bewegenden Momenten ins Hospiz zurück, wo sie fünf Tage später für immer einschlafen durfte.