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Hitzebedingte Kreislaufprobleme & Knieverletzung: BRK-Wasserwacht am Samstag bei drei Notfällen am Königssee gefordert

SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE/FORST SANKT BARTHOLOMÄ – Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der BRK-Wasserwacht waren von Samstagmittag bis in den Abend hinein bei insgesamt drei Notfällen am Königssee gefordert, wo aufgrund des hochsommerlichen Wetters besonders viele Menschen unterwegs waren: Gegen 12.45 Uhr war in Salet am Südufer eine 74-Jährige aus dem Landkreis Eichstätt ohnmächtig geworden. Die BRK-Wasserwacht fuhr zusammen mit einer Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes über den See, versorgte die Frau und brachte sie dann mit ihrem Rettungsboot zur Seelände zurück; von dort aus gings per Rettungswagen weiter zur Kreisklinik Bad Reichenhall. Gegen 16.30 Uhr brach dann am Weg zwischen Salet und Obersee eine 29-Jährige aus Niedersachsen mit Kreislaufproblemen zusammen. Die Rettungsboot-Besatzung brachte die Bergwacht Berchtesgaden ans Südufer und stieg von dort aus gemeinsam mit den Bergrettern zur Patientin auf. Nach medizinischer Erstversorgung brachten die Ehrenamtlichen die Frau zum Boot, fuhren sie zur Seelände und übergaben sie an die Krankenwagen-Besatzung des Freilassinger Roten Kreuzes, die sie ebenfalls in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte. Die Krankenwagen-Besatzung musste zusätzlich noch einen 21-Jährigen aus Niederbayern versorgen und mitnehmen, der an der Seelände ebenfalls mit Kreislaufproblemen zusammengebrochen war.

Kurz nach 18.30 Uhr ging ein dritter Notruf von Sankt Bartholomä ein, wo ein 48-Jähriger aus Mittelfranken verspätet angekommen war, da er sich zuvor beim Abstieg durch den Rinnkendlsteig am Knie verletzt hatte. Die Bootsbesatzung fuhr zur Einsatzstelle, versorgte den Mann und brachte ihn mit seinen Begleitern zur Seelände zurück. 

Auf der Rückfahrt dorthin musste die Wasserwacht noch zwei illegale Standup-Paddler belehren; der Königssee liegt mitten im Nationalpark Berchtesgaden, und dort gilt aus Natur- und Gewässerschutzgründen ein Verbot für private Wasserfahrzeuge und Schwimmkörper. Dazu gehören ausdrücklich SUP-Boards, Kajaks, Kanus, Schlauchboote und Luftmatratzen. „Vielen Dank an alle Ehrenamtlichen für ihren engagierten Einsatz an diesem arbeitsreichen Nachmittag!“ lobt der Technische Leiter der Berchtesgadener Wasserwacht, Martin Planegger.