· Pressemitteilung

Heimische Kinder räumen beim Schulschwimmwettbewerb bayernweit die ersten Plätze ab: BRK-Wasserwacht zeichnet bei 37. landkreisinternen Siegerehrung die Gewinnerklassen aus

Die Gewinner-Klassen mit (hintere Reihe von links) Kreis-Wasserwacht-Chefin Sabrina Schauer und ihren Kameraden Gerhard Däuber, Elisabeth Bergner, Claudia Lochner und Rudi Schierghofer, den Bürgermeistern Hilde Gerg (Schönau), Armin Wierer (Bayerisch Gmain) und Josef Wenig (Berchtesgaden), Schulsparonkel Martin Hinterstoißer und seine Kollegin Andrea Renoth von der Sparkasse Berchtesgaden und Rektorin Irmela Leubner.
Die 2c aus Laufen schaffte es bayernweit auf den ersten Platz.
Die 2c aus Laufen schaffte es bayernweit auf den ersten Platz.
Rudi Schierghofer und Elisabeth Bergner mit den Vertretern der dritten Klasse aus Bayerisch Gmain.
Elisabeth Bergner
Josef Wenig
Rudi Schierghofer überreicht den Wanderpokal an die Klasse 2c aus Laufen.

BERCHTESGADENER LAND – Die BRK-Wasserwacht hat zum Beginn der Sommerferien bei der mittlerweile 37. landkreisinternen Siegerehrung in der Berchtesgadener Grundschule die Gewinner des Schulschwimmwettbewerbs ausgezeichnet und allen ehrenamtlichen Helfern und Lehrern gedankt, sie sich teilweise seit Jahrzehnten für das Schulschwimmen und den Wettbewerb einsetzen und damit einen wichtigen Beitrag leisten, dass der Nachwuchs besser schwimmen kann und weniger Kinder ertrinken. Bayernweit schwammen die ersten vier Klassen der heimischen Schulen wieder ganz vorne an der Spitze mit, denn alle Landessieger kommen aus dem Berchtesgadener Land: In der Wertung der ersten und zweiten Klassen schaffte es die 2c aus Laufen landesweit auf den ersten Platz, gefolgt von der 2k der Grundschule Heilingbrunnerstraße-Karlstein (2), der 2b (3) und der 2a (4) aus Bayerisch Gmain und der 2a aus der Schönau (5). Bei den dritten und vierten Klassen erreichte die 3. Klasse aus Bayerisch Gmain den ersten Platz, die 3a aus Bischofswiesen den zweiten Platz, die 3a und die 3c aus Berchtesgaden den dritten und vierten Platz und die vierte Klasse aus der Oberau den fünften Platz.

Bayernweit kommen fast drei Viertel der Wettbewerbsteilnehmer (3.509 Schüler aus 26 Schulen mit 175 Klassen) aus dem Berchtesgadener Land (rund 2.600 Schüler aus 18 Schulen mit 161 Klassen). „Das ist vor allem der jahrzehntelangen Motivationsarbeit unseres Ehren-Kreis-Vorsitzenden Rudi Schierghofer und unserer Kreisjugendleiterin Elisabeth Bergner zu verdanken“, lobt die Kreis-Vorsitzende der BRK-Wasserwacht, Sabrina Schauer. Aufgrund der im Landkreis geringen Beteiligung der höheren Klassenstufen wird die landkreisinterne Siegerehrung mittlerweile nur noch für die Grundschulen ausgerichtet; der Wanderpokal für die Mittelschulen bleibt jedoch und ging heuer an die 5b der Mittelschule Teisendorf. Bei den ersten bis vierten Klassen ging er an die 2c aus Laufen; Bayerisch Gmains Bürgermeister Armin Wierer ließ es sich nicht nehmen, einen neuen Wanderpokal zu stiften, nachdem der bisherige Pokal dreimal hintereinander von den Schülern seiner Gemeinde gewonnen worden war und nun dauerhaft dort bleibt.

Passend zum Motto „Einfach mal Danke sagen“ standen nicht nur die Schwimmkinder im Mittelpunkt, sondern vor allem die Menschen, die oft sehr bescheiden im Hintergrund den Schwimmunterricht und den Wettbewerb Jahr für Jahr durch ihre eng vernetzte und abgestimmte Zusammenarbeit ermöglichen. Bergner bedankte sie sich insbesondere bei allen Ehrenamtlichen im Schwimmunterricht und bei Rektorin Irmela Leubner und ihrem Lehrer- und Schülerteam, das wiederholt die Siegerehrung für alle Gewinner-Klassen des Landkreises organisiert, ausgerichtet und musikalisch umrahmt hatte. Sie lobte auch das Schulamt, alle Schulen und die Lehrer, die den Schwimmunterricht organisatorisch im Stundenplan überhaupt erst ermöglichen und die Schwimmabzeichen abnehmen: „Sie müssen bereit sein, diese enorme Verantwortung zu übernehmen, mit den Kindern ins Wasser zu gehen!“ Insbesondere Ehrenamtliche der BRK-Wasserwacht Ortsgruppe Berchtesgaden und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Teisendorf haben die Lehrer das ganze Jahr über bei dieser Verantwortung personell unterstützt. Lob gabs auch für die Bürgermeister und Gemeinden, denn viele Kommunen übernehmen die Kosten für den Bustransport zu den teilweise kilometerweit entfernten Bädern oder investieren nachhaltig in den Erhalt ihrer Hallen- und Freibäder, obwohl diese keinen Gewinn abwerfen: „Danke für den Luxus, dass wir so viele Bäder im Landkreis haben. Das ist einer der Gründe, warum der Schulschwimmwettbewerb bei uns so gut läuft!“ Berchtesgadens zweiter Bürgermeister Josef Wenig sicherte zu: „Soweit es möglich und für die Gemeinden tragbar ist, unterstützen wir das Schwimmen an den Schulen auch weiterhin gerne!“ 

Leubner sprach stellvertretend für das Schulamt allen Teilnehmern ihren Respekt aus und hob den Teamgedanken hervor: „Natürlich ist jede und jeder Einzelne wichtig. Gleichzeitig kommt es aber darauf an, sich gegenseitig zu unterstützen und zusammenzuhalten, denn am Ende zählt für den Sieg die Leistung der gesamten Mannschaft!“ Ihr Dank galten ihren Lehrer-Kollegen, die den Nachwuchs vorbereitet, trainiert und vor allem motiviert hatten: „Es hilft gar nichts, wenn zwar das ganze Rahmenprogramm passt, aber die Motivation der Schüler fehlt, die nur mit Freude das nächste Abzeichen schaffen!“ Die Sparkasse Berchtesgadener Land stiftet aus langer Tradition heraus die die Pokale und wird im kommenden Jahr auch die Siegerehrung ausrichten.