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Fehlalarm durch Satellitennotruf: Kein brennender Mensch in der Saugasse

SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE/FORST SANKT BARTHOLOMÄ – Wegen einer wahrscheinlich unbewusst per Satellitennotruf verschickten Textnachricht ohne Antwort auf die Rückfrage der Leitstelle zu einem mutmaßlich brennenden Menschen in der Saugasse mussten am Samstagvormittag gegen 10.50 Uhr die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rotem Kreuz ausrücken. Die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ landete am Bereitstellungsraum, den die Feuerwehr am Königssee-Busparkplatz eingerichtet hatte und flog dann die komplette nur zu Fuß oder aus der Luft erreichbare Saugasse zwischen der verfallenen Schrainbachalm und dem Kärlingerhaus ab, konnte aber weder ein Feuer noch Rauch erkennen, wobei auch keiner der Bergsteiger dort auf eine mögliche Notlage aufmerksam machte, so dass der Einsatz nach einer guten halben Stunde abgebrochen werden konnte und auch keine Einsatzkräfte mit Ausrüstung per Boot über den Königssee verlegt werden mussten. Neben den Freiwilligen Feuerwehren Königssee und Schönau war das Rote Kreuz mit „Christoph 14“, der Bergwacht Berchtesgaden und dem Einsatzleiter Rettungsdienst im Einsatz. Möglicherweise wurde der Satellitennotruf durch eine versehentliche Fehlbedienung ausgelöst und dabei im automatisierten Notrufsystem unbeabsichtigt die Angabe eines brennenden Menschen übermittelt, während auf die anschließende Nachricht der Notrufzentrale keine Antwort mehr erfolgte.