BAD REICHENHALL – In der Nacht von Freitag auf Samstag mussten Rotes Kreuz, Feuerwehr und Polizei gegen 1.30 Uhr zum Herbstfest ausrücken, wo drei junge Männer auf dem Nachhauseweg über die Leitplanke und die Böschung hinab zum Fuß- und Radweg an der Saalach wollten und unglücklicherweise genau die Stelle erwischt hatten, wo der Wappach in einer ausgemauerten Unterführung unter der B21 durchgeführt wird.
Ersthelfer kümmerten sich vorbildlich um die nach erster Einschätzung schwer Verletzten und setzten bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf ab, die sofort die Freiwillige Feuerwehr Bad Reichenhall und das Rote Kreuz mit drei Rettungswagen aus Bad Reichenhall, Ruhpolding und Teisendorf, der Reichenhaller Notärztin und dem Einsatzleiter Rettungsdienst losschickte. Ärztin und Sanitäter versorgten die drei 20, 22 und 23 Jahre alten Männer aus Baden-Württemberg, Niedersachsen und Hessen notärztlich und lieferten sie dann ins Klinikum Traunstein, ins Salzburger Landeskrankenhaus und in die Kreisklinik Bad Reichenhall ein, wo sich dann herausstellte, dass alle wohl Glück im Unglück gehabt hatten und mit leichten bis mittelschweren Verletzungen davongekommen waren. Die Feuerwehr half bei der Versorgung, regelte den Verkehr, unterstützte beim Transport der Patienten und leuchtete die Einsatzstelle aus. Die B21 war während des Einsatzes auf Höhe Festplatz nur einspurig befahrbar, wobei es aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens zu keinen größeren Behinderungen kam.
In der Nacht von Freitag auf Samstag vor genau zwei Jahren (14. September 2024) war an derselben Stelle ein damals 19-Jähriger aus dem mittleren Landkreis nach dem Herbstfest bei Starkregen abgestürzt und im Bach liegengeblieben; das Reichenhaller Rote Kreuz rückte gegen 1 Uhr aus, versorgte ihn notärztlich und brachte ihn dann ins Klinikum Traunstein.







