· Einsätze

59-jähriger Österreicher stürzt in der Westwand des Hohen Gölls tödlich ab

SCHÖNAU AM KÖNIGSSEE/FORST KÖNIGSSEE – Am frühen Samstagnachmittag haben gegen 13 Uhr Kletterer einen wahrscheinlich schon einige Stunden zuvor in der Westwand des Hohen Gölls tödlich verunfallten 59-jährigen Österreicher gefunden, der allein die Route „Alte Westwand“ (III) durchstiegen hatte und dann nach dem Ausstieg aus bisher ungeklärter Ursache abgestürzt war. Die Besatzung des Polizeihubschraubers „Edelweiß 14“ setzte Einsatzkräfte der Bergwacht Berchtesgaden an der Unfallstelle ab, die aber nichts mehr für den Verunglückten tun konnten. Die Ehrenamtlichen kümmerten sich zusammen mit der Alpinen Einsatzgruppe (AEG) Ost der Polizei um die Bergung des Verstorbenen, der mit der Winde aufgenommen uns ins Tal geflogen wurde. Ein Polizeibergführer nahm den Unfall vor Ort auf und ermittelt aktuell den genauen Hergang; derzeit liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor; der Mann galt laut Polizei als erfahrener Bergsteiger. Im Einsatz waren fünf Bergretter und drei Polizeibergführer.