SCHELLENBERGER FORST – Ein erfahrener und ortskundiger 57-jähriger Salzburger ist am Samstagvormittag im Aufstieg über den Untersberg-Ostgrat (III-) aus bisher nicht geklärter Ursache an den ersten Kletterstellen tödlich abgestürzt. Angehörige hatten den Mann gegen 14 Uhr als vermisst gemeldet, da er nicht nach Hause zurückgekommen war. Die Bergrettung Grödig fuhr mit der Seilbahn auf den Untersberg und stieg dann zu Fuß ab und die Besatzungen des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ und des Polizeihubschraubers „Libelle“ suchten aus der Luft nach dem Vermissten, den die Flugpolizei dann gegen 16 Uhr in einer Rinne südlich des Ostgrats entdeckte.
Da er über die Grenze nach Bayern abgestürzt war, übergaben die Salzburger den Einsatz an die Bergwacht Marktschellenberg, die kurz nach 17 Uhr alarmiert wurde und die Einsatzstelle zunächst gegen 17.40 Uhr mit dem Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ anflog, wo die Notärztin aber nur noch den Tod des Mannes feststellen konnte. „Christoph 14“ nahm seine Ärztin wieder mit der Winde auf; der Schellenberger Bergretter blieb vor Ort, bis der zuvor bei weiteren Einsätzen der Bergwacht Berchtesgaden gebundene Polizeihubschrauber „Edelweiß 14“ einen zweiten Bergretter und einen Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe (AEG) Mitte mit der Winde absetzte, der den Unfall dann vor Ort aufnahm und den Verstorbenen mit den Bergrettern für den Abtransport per Heli vorbereitete, so dass er ins Tal zur Thorerwiese geflogen werden konnte. Laut Polizei liegen keine Hinweise auf eine mögliche Fremdbeteiligung vor. Die Bergwacht Marktschellenberg war mit sieben Bergrettern im Einsatz.










